Der Deutsche Mieterbund ist ständig auf gesellschaftlicher und politischer Ebene für Sie aktiv. Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus den Dachverbänden und Neuigkeiten zum Deutschen Mieterbund Siegerland und Umgebung e.V..

12 Forderungen des Deutschen Mieterbundes für eine soziale und nachhaltige Wohnungspolitik

Die Wohnungskrise in Deutschland spitzt sich immer weiter zu. Etwa 1 Million Wohnungen fehlen, insbesondere in den Großstädten, Ballungszentren und Universitätsstädten. Die Bestands- und Wiedervermietungsmieten erreichen Rekordniveau. Fast die Hälfte der Mieter in Großstädten hat Angst, die Miete künftig nicht mehr zahlen zu können. Der Wohnungsneubau stagniert und schafft keine Entlastung für die extrem angespannten städtischen Wohnungsmärkte. Von den knapp 300.000 neu gebauten Wohnungen im letzten Jahr sind nur etwa ein Drittel klassische Mietwohnungen und weniger als ein Zehntel bezahlbare Sozialwohnungen.

Weitere Korrekturen bei CO2-Bepreisung notwendig

„Wir begrüßen die Einigung von Bund und Ländern zum Klimapaket. Die mit der Anhebung des CO2-Preises von 10 Euro auf 25 Euro pro Tonne verbundene Hoffnung auf eine stärkere Lenkungswirkung trifft auf den vermieteten Wohnungsbereich aber nicht zu“, erklärte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, im Vorfeld der morgigen Sitzung des Vermittlungsausschusses. „Im Mietwohnungsbereich hat ein CO2-Preis keinerlei Lenkungswirkung. Der Vermittlungsausschuss bzw. der Gesetzgeber muss hier eine Lösung finden, Korrekturen sind dringend erforderlich.“

  • Vollständige Transparenz notwendig

  • Behinderung effektiver Mietervereinsarbeit völlig unakzeptabel

„Vonovia muss endlich die Karten auf den Tisch legen und vollständige Transparenz hinsichtlich der Entstehung und der tatsächlichen Höhe der abgerechneten Betriebs- und Modernisierungskosten schaffen. Mieter haben das Recht, Abrechnungen und Mieterhöhungen auf Herz und Nieren zu prüfen. Dazu gehört insbesondere die Prüfung der entsprechenden Belege, das heißt der zugrundeliegenden Rechnungen und Verträge“, forderte der Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes (DMB), Ulrich Ropertz. „Ein unübersichtliches Firmengeflecht bei Deutschlands größtem Vermieter, konzern-interne Rechnungsstellungen, Kostenpauschalen usw. machen es für den ‚normalen Mieter‘ unmöglich und selbst für die Experten des Mietervereins extrem aufwändig, die notwendige Belegprüfung vorzunehmen. Völlig unakzeptabel ist es, wenn Vonovia jetzt – wie in Witten geschehen – versucht, eine effektive Mietervereinsarbeit zu behindern, und einem Berater des Mietervereins ‚Hausverbot‘ erteilt und ankündigt, keine Korrespondenz mehr mit ihm führen zu wollen.“

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