Der Deutsche Mieterbund ist ständig auf gesellschaftlicher und politischer Ebene für Sie aktiv. Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus den Dachverbänden und Neuigkeiten zum Deutschen Mieterbund Siegerland und Umgebung e.V..
DGB und DMB fordern die Verlängerung des Miet-Kündigungsschutzes
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Kündigungsmoratorium darf nicht auslaufen
Bislang durften Mieter, die wegen der Corona-Krise nicht ihre Miete zahlen konnten, nicht auf die Straße gesetzt werden. Das regelte eine Notverordnung, die jedoch mit Ende des Monats Juni – also am morgigen Dienstag – auslaufen soll. Insbesondere die Union blockiert eine Verlängerung des Mietmoratoriums. DGB und Deutscher Mieterbund protestieren und fordern die Bundesregierung auf, den Kündigungsschutz für Mieterinnen und Mieter sofort zu verlängern. Denn die Krise ist morgen nicht vorbei. Im Gegenteil: Immer mehr Mieter haben Schwierigkeiten ihre Mieten zu bezahlen.
Auch Gewerbemieter dringend auf Verlängerung des Kündigungsschutzes angewiesen
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Wenige Einnahmen – hohe Kosten: Corona trifft auch Gewerbemieter hart
Nicht nur Wohnraummieterinnen und -mieter sind dringend auf das schnelle Handeln der Bundesregierung und die Verlängerung des corona-bedingten Kündigungsschutzes angewiesen. Auch für hunderttausende Gewerbetreibende in Deutschland würde ein Auslaufen des Schutzes Ende Juni 2020 verheerende Folgen haben. Denn auch wenn Einzelhandel, Gaststätten, Hotels, Kneipen sowie andere Gewerbeeinrichtungen nach und nach wieder öffnen, haben sie deutlich weniger Gäste und Kunden und dadurch auch viel weniger Umsatz als zu normalen Zeiten.
Verlängerung des corona-bedingten Kündigungsschutzes
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Jede zehnte Beratung zu Zahlungsproblemen wegen Corona
Die weitaus meisten Mieterinnen und Mieter, die von Einkommensverlusten betroffen sind, haben im April die Miete noch zahlen können, sehr viele auch im Mai 2020. Inzwischen steigt die Zahl derer, die die Miete nicht mehr oder nur noch zum Teil zahlen können. Dies belegt eine Umfrage des Deutschen Mieterbundes unter seinen Mitgliedsvereinen. Danach beziehen sich bundesweit mittlerweile ca. 10 Prozent der Beratungen auf Fragen zu Zahlungsproblemen wegen Corona. In den Vereinen des Deutschen Mieterbundes werden jährlich ca. 1,2 Millionen Beratungen durchgeführt, damit ca. 100.000 pro Monat. Davon etwa 10 Prozent, also rund 10.000, haben corona-bedingte Mietausfälle, damit verbundene rechtliche Konsequenzen und die potenzielle Kündigung durch den Vermieter wegen Zahlungsausfalls zum Inhalt. Die Tendenz ist steigend.


